Afrikanisches Orgelkonzert

Trommelkunst und Klassik

Die Gruppe AfrikanEr.de bringt auf faszinie­rende Art und Weise afrikanische Trommel­kunst und Klassik zusammen. Das Resultat ist ein völkerver­bindendes musikalisches Feuer­werk mit Kirchen­orgel, tradi­tionell afrikani­schem Gesang und mitreißenden Trommel­rhythmen. Künstler aus Afrika und Europa ver­einen die Schätze beider Kulturen zu einer perfekten Symbiose. Werke von Händel, Bach und Beethoven bis zu Bob Marley erklingen in einem einzigartigen Musikmenu der Extra­klasse!

In einer Hommage an Bischof Desmond Tutu, Albert Schweitzer und Nelson Mandela zelebrieren die Künstler ihren lebendi­gen Glau­ben und begleiten die Zuschauer auf eine musi­kalische Reise von Afrika um die Welt.

Das Afrikanische Orgelkonzert ist ein Erlebnis unbeschwerter afrikanischer Lebensfreu­de; aber auch ein Programm, das für die Prob­leme Afrikas sensibilisiert, die nur durch solida­rische Unterstüt­zung und verant­wortliches Han­deln aller Menschen gelöst wer­den können.

Der Gruppenname AfrikanEr.de bedeutet: alle Kul­turen und alle Menschen ent­stammen einer gemeinsamen Schöpfung - gleichwohl in Afrika wie auf der ganzen Erde. Musik kennt keine Grenzen - und AfrikanEr.de möchten die Men­schen in Frieden zusammen­bringen. Die Bot­schaft ist biblisch und afrika­nisch zugleich: „Moto ke moto ka bato" - „Ein Mensch ist nur ein Mensch durch andere Menschen".

Die große Trommel aus Afrika

Die Ngoma ist in ganz Zentralafrika verbreitet. Ihr erdiger, warmer Klang bildet die Grundlage für den typischen Sound der zentralafrikanischen Musik. Als „Mutter aller Trommeln" ist sie das Vorbild für viele moderne Perkussionsinstrumente, wie z. B. der Conga. In verschiedenen Kulturkreisen und Epochen erhielt das Spielen der Ngoma eine zeremonielle, symbolische und häufig auch religiöse Bedeutung.
Diese Bedeutung hat sich seit dem ersten Beleg für die Existenz der Ngoma im Jahre 600 v. Chr. bis in die heutige Zeit erhalten. Im Gegensatz zur Djembe, der Trommel Westafrikas, ist die Ngoma nicht nur ein Solo-, sondern auch ein Orchesterinstrument. Mehrere Ngomas, zusammen gespielt, können eine reiche Vielfalt von Harmonien hervorbringen.

Die Kirchenorgel

Über 2000 Jahre alt, gehört die Orgel zu den altehrwürdigsten Instrumenten der Musikgeschichte. Kaum einer weiß, dass auch ihre Wurzeln in Afrika liegen.
Bereits im 3. Jh. v. Chr. stellte Ktesibios, ein Ingenieur in Alexandria, die erste Wasserorgel (Hydraulis) her. Das Prinzip nach dem sie funktioniert, hat sich bis heute nicht verändert. Eine moderne Orgel hat wie die alten Orgeln eine Windlade mit einer Vorrichtung, welche die Luft den vom Spieler bestimmten Pfeifen zuführt. Die von den alten Griechen und Römern entwickelte Orgelbaukunst wurde von den Völkern des Mittleren Ostens übernommen. Im Mittelalter fast ausschließlich in Europa beheimatet, ist die Orgel mittlerweile auf allen Kontinenten der Erde zu Hause.

Die gewohnten Klänge von Bachs Toccata D-Moll weichen einem stetig anschwellenden, von afrikanischen Gesängen unterlegtem Trommelwirbel. Mozarts G-Moll Symphonie verbindet sich mit den explosiven Klängen der
mächtigen Ngoma Trommeln. Künstler aus Afrika und Europa präsentieren auf unglaublich faszinierende Art und Weise traditionelle afrikanische Musik und europäische Klassik.

In einer Hommage an Nelson Mandela, Albert Schweitzer und Bischof Desmond Tutu erklingt ein musikalisches Feuerwerk voller Rhythmus, Vitalität und Lebensfreude.
Die Gruppe AfrikanEr.de begeisterte nicht nur ein Millionenpublikum beim Weltjugendtag mit Live Auftritt und Fernsehübertragung in 120 Länder, oder den Bundespräsidenten beim gemeinsamen Auftritt beim Kirchentag in
Berlin. Vielmehr entführt sie ihre Zuschauer auf eine kleine Reise nach Afrika.Ob Festival, Kleinkunstbühne, Kirche oder Open-Air Arena ihre Musik animiert und belebt, so dass auch schon mal ein Wolfgang Niedecken
spontan auf die Bühne springt und mittrommelt.

2008 tourt die Gruppe wieder in ihrer Originalbesetzung mit Alphonse Saraoua aus der Zentralafrikanischen Republik, Volkmar Martin Schurr aus Deutschland und Mich Mokelo aus der Demokratischen Republik Kongo durch Europa.


Bach und Bantumusik vereinigt „AfrikanEr.de" in einem exzellenten Klangmenü. Überall, wo die Gruppe mit ihren Künstlern aus dem Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und Deutschland mit ihren traditionellen Kostümen, der Orgel und den Schlaginstrumenten auftreten, drängeln sich die Menschen...
Die Konzertbesucher erwartet nicht nur ein mu­sikalischer Lecker­bissen, vielmehr noch eine Reise nach Afrika.



www.afrikaner.de
Samstag, 29. November 2008, 20 Uhr, Trinitatiskirche Würzburg-Rottenbauer, Eintritt 9,00 EUR, 0931 67211
Afrikaner.de
Bach und Bantu
Afrikaner.de vor dem Dom
advente trinitatis

¯¯¯ Programm am 29. November ¯¯¯


Kylele

Invocation

Afrika Toccata
Bach

Tolingana Eh


Sepelalo la kue

Afriko Zion
Händel


Crie pour la paix


African Cure
Beethoven

Nembo ya tubela

Yo tik olela