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Virtuosität und Leidenschaft mit Barockmusik auf historischen Instrumenten "Les Barbares Baroques" widmen sich der Musik des 17. und 18. Jahrhundert. Das Ensemble erweckt dieses Repertoire mit einem radikalen, "unerhörten" Ansatz zu neuem Leben. Kreativität, Spontaneität und Gefühl der Interpreten haben gegenüber einer vermeintlich "historischen" Aufführungspraxis kompromisslosen Vorrang - das macht diese "Alte Musik" ganz neu und lebendig und schenkt ihr die kommunikative Kraft und den schöpferischen Geist zurück, den sie zu jener Zeit hatte. Wagemutige Improvisationen, spannende Eigenkompositionen, sich überschlagende Verzierungen, ausgelebte Affekte, drängende Rhythmen, leidenschaftliche Melodien, Spaß an der Virtuosität und an Klangextremen sind wesentliche Merkmale der Spielweise und Interpretation von "Les Barbares Baroques". Wer also die Kultur des "Barbarischen" in der Alten Musik - will sagen, Drang, Ursprünglichkeit, Spontaneität und Erfindung - neu entdecken möchte, der ist herzlich eingeladen zu einer aufregenden Begegnung mit dem Ensemble "Les Barbares Baroques". Fasziniert verfolgten die Zuhörer das Ausreizen der Instrumente bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, das schier endlose Aneinanderreihen brilliantester und heikelster musikalischer Mittel. "Toll", raunte es durch die Zuhörerreihen." Rheinische Post Besonders die Eigenkomposition über die "Passacaille" stach durch Variations- breite und Homogenität hervor. Eine stimmige Mischung, bei der jeder der Instrumentalisten glänzen konnte." Neue Ruhr Zeitung "...ein ungemein lebendiges, farbenprächtiges, oft überraschendes Bild des 17. Jahrhunderts, das den Hörer direkt ansprach, ihm seine Aussage spannend vermittelte. Im virtuosen, schwungvollen Zusammenspiel... wirkte die emotionsgeladene Musik authentisch." Rheinische Post Les Barbares Baroques erwecken Barockmusik auf historischen Instrumenten mit einem radikalen, unerhörten" Ansatz zu neuem Leben. Ziel des Ensembles ist es, im Geiste der Musiker der Barockzeit zu musizieren. Deswegen nimmt sich das Ensemble bewusst und ausgiebig die Freiheit zu verzieren, zu improvisieren, umzuarrangieren und umzukomponieren, um durch eigene Kreativität, Spontaneität und Empfinden neu zu interpretieren. Einer ermeintlich historischen" Aufführungspraxis ziehen die drei Musiker kompromisslos vor, das Publikum durch spannende, kurzweilige Konzerte zu erreichen und der Alten Musik" die ommunikative Kraft und den schöpferischen Geist zurück zu geben, den sie zu jener Zeit hatte. Natascha Lenhartz studierte Violine an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. J. Klimkiewicz und beendete 1996 ihr Studium mit dem Examen der künstlerischen Ausbildung. Nach ihrer Weiterbildung u.a. beim Alban Berg Quartett, L. van Dael, A. Steck und H. Schmitt und einer Zeit als Orchestermusikerin (Duisburger Philharmoniker) ist sie heute als Solistin und Instrumentalpädagogin mit Schwerpunkt Barockmusik tätig. Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles, u.a. Concerto Köln, J. C. Bach Akademie, Das Kleine Konzert und der Hannoverschen Hofkapelle führen sie ins In- und Ausland. Jacques Neureuter, 1976 Abitur und Musikexamen (erster Preis im Fach Violoncello) am Konservatorium Toulouse, 1977-1982 Studium an der Hochschule für Musik Köln bei Boris Pergamenschikow (künstlerischer Abschluss mit Auszeichnung 1982), musizierte u.a. beim Folia Quartett, den Duisburger Philharmonikern und der Camerata Vivaldi. Von 1988 bis 2006 übte er eine rege Konzerttätigkeit mit dem Ensemble Das Kölner Cello-Trio aus. Seit 2007 ist er Mitglied von Les Barbares Baroques. Außerdem ist er als Instrumentallehrer in Bonn und an der Musikschule der Stadt Mülheim a.d. Ruhr tätig. Gülen Ada Tanir, in Ankara geboren studierte zunächst dort Klavier und Musikwissenschaft am Staatlichen Konservatorium. Von 2002 bis 2007 studierte sie dann Musiktheorie bei Prof. Jürgen Ganzer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler" in Berlin und ab 2006 das Hauptfach Cembalo bei Prof. Mitzi Meyerson an der Universität der Künste Berlin. Derzeit absolviert sie ihren Master of Music im Fach Cembalo bei Prof. Christian Rieger an der Folkwang Universität der Künste in Essen und promoviert dort parallel im Fach Musikwissenschaften. Sie arbeitet als Klavier-, Cembalo- und Theoriepädagogin in verschiedenen Institutionen im Ruhrgebiet. Als Continuospielerin und Solistin gab sie zahlreiche Konzerten in Deutschland, Italien, Frankreich und der Türkei u.a. 2005 im Schloss Rheinsberg. Gülen Ada Tanir ist Mitglied im Ensemble Ombre et Soleil und im Ensemble Festina Lente mit denen sie regelmäßig im In- und Ausland konzertiert. Außerdem setzt sie sich mit der Interpretation zeitgenössischer Werke auseinander und ist an Uraufführungen beteiligt. 2007 erhielt ihr Berliner Ensemble den Hanns-Eisler-Preis für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik. Seit Sommer 2011 ist sie Mitglied von Les Barbares Baroques. Programm Leidenschaft erregen" Dario Castello (um 1690 - um 1630) Sonata seconda Francesco Maria Veracini (1690 - 1768) Sonate 12 accademiche Passagallo - Capriccio cromatico - Adagio - Chaccona Georg Philipp Telemann (1681 - 1767) Sonate D-Dur für Violoncello und Basso continuo Lento -Allegro - Largo -Allegro Angelo Berardi (um 1636 - 1694) Canzone Sesta Pause J. S. Bach (1685 - 1750) Sonate e-Moll BWV 1023 Für Violine und Basso Continuo Praeludium - Allemanda - Allegro ma non troppo - Gigue Domenico Scarlati (1685 - 1757) Sonate E-Dur K 264 für Cembalo Vivo Marin Marais (1656 - 1728) Sonate à la Maresienne Un peu grave - Légèrement - Un peu gay - Sarabande Très vivement - Gravement - Gigue Natascha Lenhartz (Barockvioline) Jacques Neureuter (Barockcello) Gülen Ada Tanir (Cembalo) www.opusvivendi.de |
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Samstag, 10. Dezember 2011, 20 Uhr, Trinitatiskirche, Unterer Kirchplatz 3, 97084 Würzburg-Rottenbauer Eintritt 10,00 EUR, 0931 67211 Konzertdauer (100 Min. mit Pause) |
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