| Common Contrasts |
| Tanz! - Vom Mittelalter bis zum Morgengrauen ... |
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| Freitag, 15. Mai 2009, 20 Uhr, Trinitatiskirche Würzburg-Rottenbauer, Eintritt 8,00 EUR, 0931 67211 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Common Contrasts Das Duo aus Berlin bietet die außergewöhnliche Kombination zweier in der Musikgeschichte noch junger Instrumente. Saxophon und Akkordeon eröffnen vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten und erlauben den beiden Musikern Kathrin Sommer und Heiner Frauendorf eine neue und frische Herangehensweise an Musik verschiedenster Stilrichtungen. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 widmet sich das Duo einem breiten Spektrum von Werken der Musikliteratur und lässt diese auf bislang ungehörte Weise erklingen. 2007 erhielt Common Contrasts den Studiopreis der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur zur Produktion seiner ersten CD "Viaggio", die in der Künstleredition media4art bei newsic veröffentlicht wurde. Kathrin Sommer Sopransaxophon Altsaxophon Baritonsaxophon Heiner Frauendorf Akkordeon "Tanz! - Vom Mittelalter bis zum Morgengrauen..." In seinem neuen Programm wendet sich das Akkordeon-Saxophon-Duo Common Contrasts dem Thema Tanz zu. Experimentierfreudig setzt sich das Ensemble über die Grenzen von Zeitaltern und Traditionen hinweg und lässt in seiner ganz eigenen Interpretation Tänze von der Renaissance bis zur heutigen Zeit erklingen. Den Zuhörer hält es dabei kaum auf seinem Platz: Denn was anderes ist ein Tanz als eine unwiderstehliche Einladung zur Bewegung - gleichgültig, ob er aus dem 16. oder dem 21. Jahrhundert stammt? Dorothée Hahne(*1966) "Tanz für Terpsichore", Uraufführung, Kompositionsautrag für Common Contrasts (www.newsic.de) Michael Praetorius (1571-1621) Tänze aus TERPSICHORE (1612) Johann Sebastian Bach (1685-1750) Englische Suite V (BWV 806-811) Bela Bartok(1881-1945) Rumänische Volkstänze Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Drei phantastische Tänze, Op. 5 (1922) Rabih Abou-Khalil (*1957) Arabian Waltz Heiner Frauendorf (*1971) Seppls blauer Traum Saulocker Thorn of mild Pedro Iturralde (*1929) Pequena Czarda | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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KATHRIN SOMMER Saxophone begann ihre musikalische Ausbildung im Fach klassische Violine an der Musikschule "Anna Magdalena Bach" in Zeitz (Sachsen-Anhalt); Klassisches Saxophon bei Clemens Hoffmann und Detlef Bensmann (Hochschule für Musik Hanns Eisler" Berlin); Teilnahme an verschiedenen Workshops und Meisterkursen, u.a. bei Matthias Nadolny, John Taylor, Joachim Gies, Jasper van't Hof, Earle Brown, Peter Niklas Wilson, dem Berliner Saxophon Quartett, Kopenhagener Saxophon Quartett und dem Ensemble musikFabrik; zahlreiche kammermusikalische Besetzungen und Crossover-Projekte; 2006 Mitbegründerin des ADUMÁ-Saxophonquartetts; Zusammenarbeit mit der Saxophonistin Uta Gerwig im Shiva-Duo, das im November 2007 sein Konzertdebüt im Theater Stendal gab. Kathrin Sommer ist seit 2006 Stipendiatin von "Yehudi Menuhin Live Music Now". HEINER FRAUENDORF Akkordeon studierte klassisches Akkordeon und Komposition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler" in Berlin; freischaffender Musiker und Komponist seit 1997; Mitglied verschiedener Besetzungen, darunter Kammerorchester unter den Linden", Band "Querx", Folkband "Folkinger" und AVA Ensemble für zeitgenössische Musik; zahlreiche Konzertreisen im In- und Ausland, u.a. nach Frankreich, England, Portugal und Belgien; wiederholte Engagements als Bühnenmusiker am Maxim Gorki Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, an der Neuköllner Oper Berlin, am Schlossplatztheater Berlin-Köpenick, am Hans Otto Theater Potsdam und bei den Domfestspielen in Bad Gandersheim; 1998 Mitglied der Jury beim Internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal; seit 1999 Akkordeonlehrer an der Musikschule in Eisenhüttenstadt; schrieb zahlreiche Kompositionen für unterschiedliche Besetzungen, u.a. "Schattensprünge" für Akkordeon-Solo und Rollzoffs Welt" für 2 Akkordeons; 2008 musikalische Leitung bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen. www.commoncontrasts.de | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dorothée Hahne (*1966) Tanz für Terpsichore für Altsaxophon und Akkordeon Kompositionsauftrag Common Contrasts 2009 Musikalisch wurde der Tanz für Terpsichore von der Courante (CLII M.P.C.) von Michael Praetorius (ca. 1571-1621) inspiriert, die als eins von 312 weltlichen Tanzstücken 1612 unter dem Namen Terpsichore veröffentlicht wurden. Geschichtlich gesehen ist der Tanz ältestes und auch spirituelles Ritual. In unserer abendländisch-christlichen Tradition gibt es aber keinen tanzenden Gott, nur der Tod tanzt und macht uns alle wieder gleich. Tanz ist Leben und das Leben ist ein Tanz. Tanzen vereint den Körper mit den Schwingungen der Musik. Praetorius unterrichtete seine Leser darüber, daß der Name Terpsichore aus den griechischen Wörtnern 'Tanz' und 'Freude' hergeleitet wird. Es ist darüber hinaus aber auch der Name der Muse des Tanzes, womit der Bezug zur Göttlichkeit untrennbar wird. Das für das Duo Common Contrasts entstandene Tanzstück verbindet die weltliche Heiterkeit der historischen Vorlage in traditionell strukturierten Formen mit dem Ansatz zur sprituellen Trance der aufs wesentliche reduzierten Eingänglichkeit. Bedacht wurde darüber hinaus eine anonyme Schreiberin, die im Internet Forenbeiträge unter dem Namen Terpsichore verfaßt und durch ihre bestechende Authentizität ein Gefühl zutiefster Menschlichkeit anregt. Dorothée Hahne Die Komponistin Dorothée Hahne wurde 1966 in Bonn geboren. Neben zahlreichen Performances und Konzerten in Museen, Galerien und Kunstvereinen entstanden mehrere instrumentale und elektronische Musikstücke, Filmmusik, Lyrikvertonungen, Hörspielprojekte und Auftragskompositionen, sowie mehrere Konzertprojekte für das von ihr gegründete ensemble newsic. Inhaltlich setzt sie sich mit deutscher und europäischer Geschichte, mittelalterlicher Geschichte (Theophanu, Hl. Ursula, Marienverehrung, Totentänze) und dem Thema Frau und Spiritualität (commentari, Stella Maris) auseinander. Für Ihre Arbeiten wurde sie mehrfach mit Stipendien und Förderungen ausgezeichnet. Seit 2008 finden ihre Kompositionen auch über die Grenzen Europas hinaus in USA, Asien und im Nahen Osten bemerkenswerten Anklang. www.dorotheehahne.de | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||