A Glezele Vayn lädt zur besonderen Vaynprobe

Zur Verkostung stehen bitter-herbe bis schwer-liebliche Vayne des Balkans, jiddische Hochzeitstänze (feurig und ausgelassen aber zugleich süß und bekömmlich), eine erlesene Auswahl an heimischen Klängen (gesammelt an den Südhängen des Alpenlands) sowie diverse Eigenkompositionen (blumig bis trocken). Dekantiert und ausgeschenkt von unseren vier international erfahrenen Spezialisten an Akkordeon, Klarinette, Kontrabass und diverser Kleinperkussion, werden diese zu einem außergewöhnlichen Genuss.
Die Intensität der Empfindungen hängt dabei wesentlich von der Verweildauer des Vayns in der Ohrmuschel ab. Wir fordern das Publikum deswegen dazu auf, bei der Degustation darauf zu achten, dass A Glezele Vayn mindestens zwei Stunden in der Ohrmuschel verweilt.
Zur besseren Bekömmlichkeit werden zwischen den Vaynen kleine Häppchen in Gestalt von Geschichten,
Poesie und Klamauk feilgeboten. Ob herb, trocken, blumig oder würzig: Qualitätsvayne mit dem Prädikat „tanzbar". Vaynproben für jeden Anlass.

Achim Rinderle
(Klarinette, Urwaldflöte, Maultrommel, Löffel, Gesang)
Szilvia Csaranko
(Akkordeon)
Johannes Keller
(Kontrabass)
Jacobus Thiele
(Derbouka, Cajon, div. Kleinperkussion & Schuhputzzeug)


A Glezele Vayn | Bandgeschichte
Alles begann 2003, als Pianistin Szilvia von Saxophonist Achim Klarinettenunterricht haben wollte. Dieser war damals mit „!mahw - die Musikamäleons" unterwegs um die Tiefen und Höhen der Musik-Comedy auszuloten und spielte in dieser Show auch bei vier Liedern Akkordeon. Daraus leitete sich der Plan ab, dass er in dem noch zu gründenen Klezmer/Balkan Duo Akkordeon spielen sollte und also seine alte Schülerklarinette von vor 15 Jahren bei seinen Eltern aus dem Schrank holte, um sie in die flinken Hände von Frau Csaranko zu legen.
Schon in der ersten Sitzung wurde klar: So geht das nicht. Herr Rinderle gab auf, nahm selbst die Klarinette in die Hand, gab seiner Kollegin 15 Minuten Akkordeonunterricht und sofort stand fest: so rum ists viel besser.
Das Duo erweiterte sich um Bass und Perkussion, spielte sich schnell in höhere Sphären empor und zählt heute zu der Creme der jungen Nachwuchsbands der Folkszene (2008 wurde "A Glezele Vayn" als einzige deutsche Gruppe für den „Eisernen Eversteiner" nominiert, einen der renommiertesten Folkpreise Europas).
Die Liebe zur Straßenmusik hat dem Quartett die Fähigkeit verliehen, seinem Publikum stets nahe zu sein und mit einer ausgewogenen Mischung aus Klamauk, Partizipation und Musik auf direkte Tuchfühlung mit den Zuhörern zu gehen. Conferencier Achim Rinderle kommt dabei seine langjährige Erfahrung mit der Musik-Comedy Truppe „!mahw" zugute und so beschränkt sich die Ungekünsteltheit und Nahbarkeit der Vier nicht nur auf die Straße, sondern funktioniert auch auf Bühnen bestens. Die Gruppe arbeitet seit neuestem mit Elisa Salamanca (Steptokokken, u.v.m.) zusammen, die sich um die dramaturgische Entwicklung des Programms kümmert. Die musikalische Entwicklung wird in regelmäßigen Workshops bei leuchtenden Vorbildern gepflegt und so wird das Glezele Vayn von Jahr zu Jahr immer runder und feiner - wie ein guter Wein in seinem Eichenfass.



www.glezele.
de
Samstag, 17. Dezember 2011, 20 Uhr,
Trinitatiskirche, Unterer Kirchplatz 3, 97084 Würzburg-Rottenbauer
Eintritt 10,00 EUR, 0931 67211
Konzertdauer: 100 Min. (mit Pause)
A Glezele Vayn
Klezmer-Balkan-Alpen-Folk