Ann-Helena Schlüter

geboren in Nürnberg, Klavierunterricht seit dem 4. Lebensjahr bei ihrem Vater Prof. Karl-Heinz Schlüter und ihrer Mutter, Ann-Margret Schlüter, Schwedin
Die Pianistin Ann-Helena Schlüter wurde bereits im 17. Lebensjahr Jungstudentin an der Hochschule für Musik Würzburg (Prof. Torger). Weitere Studien an den Hochschulen Köln und Detmold (Prof. Ugorsky). Meisterkurse und Konzerte im In- und Ausland (Prof. Perticaroli, Weißenberg, Berman). Künstlerisches und Pädagogisches Diplom, zweijähriges Auslands-Studium in USA mit Abschluss Master of Music (Prof. Sellheim und Cosand). Meisterklassendiplom in Würzburg (Prof. Glemser). Sie gewann die Concerto Competiton in London. Erste Preisträgerin Steinway-Wettbewerb Hamburg, 2. Preis Robert Schumann Wettbewerb Zwickau, Bundespreisträgerin Osnabrück. Dozentin an der Universität Würzburg für das Fach Klavier und an der Hochschule für Musik Würzburg. Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller, Lesungen und Veröffentlichungen in Anthologien, Preisträgerin beim Jungautorenwettbewerb in Nürnberg und Regensburg. Mitglied der Künstlerbewegung Das Rad.
Sie gründete mit der Geigerin Lena Wirth das Duo Passion, schreibt Texte und eigene Lieder

Konzerttätigkeit im In- und Ausland
Klavierkonzerte Tschaikowsky in Jena, Schumann in London, Mozart D-Dur für Klavier Duo in Nürnberg, Camille Saint-Saens und Grieg in Würzburg, Haydn-Klavierabende mit 8 Sonaten in Würzburg, Phoenix, Salzburg, Polen und Ungarn, Schuberts Winterreise in Washington D.C., Goldbergvariationen und Chopin-Abende in den USA, Duo-Konzerte Violine und Klavier in Europa, Konzertreihe „Musik im Gespräch" des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Würzburg, Gründung des Duo Klorg mit Prof. Torsten Laux, des Duo Passion mit Lena Wirth, Violine, des Trio Con Spirito, und des Duo VocePiano mit Susanne Pirsch, Sopran, sowie weitere internationale Konzerttätigkeit

Interessen
Gestaltung sozialer und künstlerischer Projekte, speziell im Osten und Ausland, Kombinieren von Elementen verschiedener Kunstsparten mit Musik und Literatur, so Leinwand-Malen und Ölmalen mit Improvisation, Jazz und Klassik; Komponieren, Improvisieren, Chorleitungsprojekte;
Seminar-Referentin zur Improvisation und Freiem Spiel am Klavier in Ungarn und Schweiz; Teilnahme an Psychologie-Seminaren der Ignis-Akademie Kitzingen

www.ann-helena.de

Sonntag, 26. April 2009, 19 Uhr, Trinitatiskirche Würzburg-Rottenbauer, Eintritt 8,00 EUR, 0931 67211
Ann-Helena Schlüter, Klavier
Torsten Laux, Orgel
Torsten Laux

(geboren 1965 in Worms/Rhein) erhielt seit 1978 Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße und studierte seit 1985 an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung 1989 (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen 1992. 1994 bis 1996 folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule Saarbrücken.
Torsten Laux ist Preisträger einiger renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (Johann-Pachelbel-Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, Georg-Böhm-Orgelwettbewerb in Lüneburg, Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen, Internationaler Wettbewerb „Orgelland Thüringen", August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb der Landeshauptstadt Magdeburg, Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden, Internationaler Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark, Jan-Pieterszoon-Sweelinck-Wettbewerb in Danzig/Gdansk u.a.). In Biarritz (Frankreich) gewann er alle drei Preise im Fach Improvisation („Prix André Marchal", Sonderpreis und Publikumspreis).
Von 1995 bis 1999 war Torsten Laux Kantor und Organist der Ev. Dankeskirche Bad Nauheim, seit 1993 ist er außerdem Dozent für Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik der Ev.-Luth. Kirche in Bayern (Bayreuth). Seit Sommersemester 1999 ist er Professor für Orgel (Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation) an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Torsten Laux hat zahlreiche Aufnahmen für Compact Discs (César Franck: Orgelwerke, Franz Liszt: Die drei großen Orgelwerke, „Wie schön leuchtet der Morgenstern", Improvisationen u.a.), für Rundfunkanstalten (Hessischer Rundfunk, Südwestfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Belgischer Rundfunk, Ungarischer Rundfunk, Radio France) und für das Fernsehen (hr, MDR, Arte, France TV 1, Rumänisches Fernsehen und Eurovision) eingespielt.
Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Belgien, England, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn und Rumänien.
Im In- und Ausland gibt er Orgelkurse für Improvisation und Interpretation und ist außerdem als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben gefragt.

www.torsten-laux.de
KLORG - Werke für Klavier und Orgel

George Gershwin "Rhapsody in Blue"
Maurice Ravel "Bolero"
Torsten Laux "Fünf Psalmen"

PROGRAMM:

César Franck (1822-1890):
Prélude, fugue e variation op. 18 für Klavier und Orgel
(Originalfassung des Komponisten)

César Franck:
Praeludium, Choral und Fuge h-Moll für Klavier

Maurice Ravel (1875-1937):
„Bolero" für Klavier und Orgel
(nach der Originalfassung für zwei Klaviere)

******** PAUSE ********

Torsten Laux (geb. 1965):
Fünf Psalmen für Klavier und Orgel (komponiert 2008)
Psalm 1„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen …"
Psalm 2„Warum toben die Heiden?"
Psalm 5„Gebet um Leitung und Bewahrung"
Psalm 23 „Der gute Hirte"
Psalm 100 „Ein Aufruf zum Lobe Gottes"

George Gershwin (1898-1937):
„Rhapsodie in Blue" (1924) für Klavier und Orgel
(nach der Originalfassung für zwei Klaviere)

Duo Klorg features Uwe Steinmetz
Improvisation Klavier, Orgel und Saxophon


Einem ebenso ungewöhnlichen wie spannenden Klangexperiment widmen sich die Pianistin Ann-Helena Schlüter (Würzburg) und der Organist und Komponist Torsten Laux (Düsseldorf) in ihrem Projekt „KLORG - Werke für Klavier und Orgel". Unerhörte Facetten gewinnen sie bekannten Orchesterwerken wie Gershwins „Rhapsodie in Blue" oder Ravels „Bolero" ab. Daneben erklingen Originalwerke für diese außerordentliche Instrumentalbesetzung von Cesar Franck sowie eigens für KLORG entstandene Kompositionen von Torsten Laux.
Besonders packend ist - für die Zuhörer wie für die Musiker - das freie, spontane Improvisieren an Orgel und Klavier. Obwohl beide Instrumente so unterschiedlich sind, die Feinabstimmung ein besonderes Hören aufeinander erfordert, klangliche Effekte vorausgeahnt werden müssen, machen gerade diese Schwierigkeiten immer neue musikalische Einfälle so besonders und das Improvisieren so reizvoll. Eine Orgel muss erst warmlaufen, während ein Klavier sofort hochflammen kann, um sogleich wieder im flüsternden Nebel zu verschwinden. Noch nicht einmal die Tastatur haben sie gemeinsam. Aber selbst eine große Kirchenorgel kann ein kammermusikalisches Instrument werden, wenn ein Klavier sie zähmt.
Beide Künstler sind in renommierten nationalen und internationalen Wettbewerben vielfach mit ersten Preisen bedacht und spielen im Duo KLORG seit 2008 zusammen.
Ann-Helena Schlüter
Duo Klorg

Torsten Laux